Die Arbeitsblätter zum Thema "Wortarten" für Klasse 2 als Gruppenarbeit.

Wortarten für Klasse 2 (Gruppenarbeit) – Kooperatives und gemeinsames Lernen – Deutsch

Wenn es nicht gerade um das kreative Schreiben geht, ist die Gefahr groß,  im Fach „Deutsch“ viel zu theoretisch zu arbeiten. Dieses Konzept findet sich in vielen Lehrgängen wieder, in denen das Abarbeiten einen sehr großen Stellenwert einnimmt. Sicherlich hat jedes frontale Erklären, Abschreiben und Üben gerade in der Phase des Erstlernens seine Daseinsberechtigung. Für das Verstehen ist es aber wichtig, Sprache zu erforschen und darüber zu diskutieren. Ihr findet hier mein Deutschunterrichts-Material zum Thema „Wortarten“, welches ihr gerne in eurem Unterricht einsetzen könnt. Die Gruppenarbeits-Stunde bietet sich beispielsweise als Übungsstunde zum Abschluss an.

Gruppenarbeit: Wortarten in Klasse 2 für die Wortarten NOMEN, VERBEN und ADJEKTIVE

Ziel: Ziel der Stunde ist es, dass die Kinder (gemeinsam) Wörter den entsprechenden Wortarten zuordnen. Durch Argumente und Proben sollen sie herausfinden, welches Wort welcher Wortart zuzuordnen ist.

Die Arbeitsblätter zum Thema "Wortarten" für Klasse 2 als Gruppenarbeit.

Hier findet ihr die Aufgaben-
und Arbeitsblätter zum Thema „Wortarten“ für Klasse 2 als Gruppenarbeit.

Benötigtes Vorwissen für die Gruppenarbeit: Die SuS müssen hierzu die drei Wortarten (Nomen, Verben und Adjektive) und die Proben („Wie finde ich heraus, ob ein Wort ein Nomen / Verb/ Tunwort ist?“) bereits kennen, jedoch sind sie u.U. noch unsicher in der Erkennung der Wortarten.

Vorbereitung:

Ihr müsst …

  • Die Klasse in 4er-Gruppen einteilen (zur Not sind auch 3er oder 5er Gruppen möglich)
  • Für jede Gruppe die Wortkarten ausgeschnitten und in einen Umschlag gelegt haben
  • Für jede Gruppe die Tabelle ohne Schreiblinien auf A3 kopiert haben
  • Für jeden Schüler eine Tabelle mit Schreiblinien kopiert haben

Außerdem bekommt jedes Kind in der Gruppe eine feste Aufgabe zugeteilt (diese Methode ist auch bekannt unter dem Begriff „nummerierte Köpfe“ und zählt zu den kooperativen Lernformen.

Pro Gruppe gibt es einen …

  • Materialwächter: Er/sie holt das Material, stellt sicher, dass nichts verloren geht und bringt alles am Ende wieder zurück.
  • Vorleser: Er/sie liest die Aufgaben vor und achtet darauf, dass sie alle der Reihe nach GEMEINSAM bearbeitet werden.
  • Reporter: Er/sie achtet darauf, wie die Gruppenarbeit verläuft und gibt am Ende der Stunde ein Feedback im Plenum (Habt ihr gut zusammengearbeitet? Was könnte man beim nächsten Mal noch besser machen?).
  • Frager: Bei Unklarheiten darf er/ sie (und nur er / sie!!) zur LehrerIn gehen und Fragen stellen. – Bei einer 3er-Gruppe dürfen alle fragen.
  • Bei 5er-Gruppe bietet sich noch folgende Aufgabe an: Zeitwächter: Er achtet darauf, dass die Zeitvorgabe eingehalten wird und gibt Bescheid, wenn die Gruppe zu lange mit einer Aufgabe beschäftigt ist (hierzu müsst ihr den Kindern dann die Zeitvorgaben angeben oder Sanduhren bereit halten).

Ablauf der Stunde: 

Besprecht mit den Kindern das Ziel der Stunde, verteilt die Gruppenaufgaben (nummerierte Köpfe) und lasst die Materialwächter das Material abholen. Ihr könnt vorher ansagen, dass Aufgabe 3 (Differenzierungsaufgabe) keine Pflichtaufgabe ist, wenn ihr wollt. Die Stunde sollte dann ein Selbstläufer sein, natürlich solltet ihr die Kinder beobachten und bei Bedarf nachsteuern, wenn es Unklarheiten gibt. 10 – 15 Minuten vor Ende der Stunde dürfen im Plenum zunächst die Reporter über die Gruppenarbeit berichten (stellt den Kindern hier gerne auch eure Wahrnehmung der Eigenwahrnehmung gegenüber! – hat die Gruppe wirklich fleißig / nicht fleißig gearbeitet?). Dann werden die Ergebnisse verglichen und besprochen – eventuell noch zusätzlich gefundene Wörter ergänzt (Aufgabe 2). Eventuell könnt ihr auch die Abschreibtabellen zur Ergebnissicherung einsammeln, wenn ihr die einzelnen Ergebnisse noch einmal kontrollieren wollt.

Gutes Gelingen, Lernerfolg und Freude beim Ausprobieren. Hinterlasst mir gerne eine Rückmeldung über die Kommentarfunktion – vielen Dank!

3-Minuten-Schreiben: Schreibimpuls für Klasse 3 und aufwärts! (Schreibanlass)

Das „3-Minuten-Schreiben“ ist ein kurzer Schreibanlass für Klasse 3 (und höher) und kann ein netter Stundeneinstieg sein oder auch genutzt werden, um eine kurze Entspannungsphase einzuläuten. Auch können die Schüler diese Aufgabe nutzen, um „den Kopf frei zu bekommen“. Nach einem Test zum Beispiel kann dieser Schreibanlass gut eingesetzt werden.

Wie funktioniert das 3-Minuten-Schreiben?

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„Sp“ und „St“ – ein Thema für den Rechtschreibunterricht in der Grundschule

Zum Ende der ersten Klasse thematisiere ich im Fach Deutsch die mehrteiligen Grapheme „St“ und und „Sp“. Viele Kinder haben mit der Schreibung von „St“ und „Sp“ Probleme – selbst in höheren Klassen lese ich noch häufig „Schtrumpf“ oder „Schpaß“. Es gibt gewiss genügend Übungen und Arbeitsblätter zu diesem Thema, jedoch hatte ich die Idee, den Rechtschreibunterricht für die Kinder ein wenig spannender zu gestalten. Ich hatte die Idee, eine Geschichte zu schreiben, welche die Kinder motiviert und als Merkhilfe dienen kann. Kinder, die ein Thema als bedeutsam wahrnehmen, merken sich Inhalte dieses Themas schneller und langfristiger.

Stino und Spino – die streitenden Monster

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Karten für ein Partnerdiktat (Grundschule)

Karten für ein Partnerdiktat (Grundschule)

Das Partnerdiktat in der Grundschule ist eine gute Möglichkeit, um Schreib- und Lesefähigkeiten der Schüler und zu fördern und die Zusammenarbeit zu stärken. Eine einfache Form des Partnerdiktats ist auch schon in Klasse 1 möglich. Das Beste: Die Schüler haben meist großen Spaß daran! Vor allen Dingen das Kontrollieren der Wörter wird von Schülern sehr ernst genommen. Da abwechselnd geschrieben und kontrolliert wird, kommt jeder Schüler mal in den Genuss, „Lehrer“ sein zu dürfen. Weiterlesen

Mumicharaktere aus dem Schreibanlass für Klasse 1

Schreibanlass für Klasse 1: MUMI, das Monster

Als Schreibanlass für Klasse 1 nutze ich häufig Bilder: Die berühmt-berüchtigten Eichhörnchen, Bilder von berühmten Künstlern oder auch Fotos. Auch kann man gut Gegenstände nutzen, wie Knöpfe oder ein Stück Stoff oder Fell. Viel zu selten hingegen nutze ich eine Geschichte als Schreibanlass … dabei bietet sich die Geschichte durch die Schriftform doch sehr an! Aufgrund der vielen Wiederholungen eignen sich Reihengeschichten sehr gut als Schreibanlass. Sie geben den Kindern eine feste „Geschichtenstruktur“ vor, welche die Kinder als Gerüst für eigene Texte nutzen können (aber nicht müssen!). Bekannte Reihengeschichten sind z.B. „Vom Löwen, der nicht schreiben konnte…“ oder auch „Der Grüffelo“. Doch selbst ist die Frau: Ich brauchte neues Schreibanlassmaterial und habe deshalb eine eigene Geschichte verfasst und entsprechendes Zusatzmaterial vorbereitet. Natürlich habe ich die Geschichte bereits im Unterricht erprobt und möchte sie, nachdem die Kinder viel Freude an der Geschichte hatten und viele Geschichten schrieben, mit euch teilen. 🙂 Weiterlesen

Arbeitsblatt Lesenlernen

Lesenlernen in Klasse 1: Namenlese-Arbeitsblatt

Lesen mit wenigen Buchstaben ist langweilig. 

Gerade bei silbenorientierten Lehrgängen wird oft chorisches Lesen im Klassenverband genutzt, um erste Silben gemeinsam zu erlesen. Die Kinder lesen hier die abgedruckten Silben in gleichbleibender Geschwindigkeit laut vor… „Ma … Me … Mi … Mo … Mu„. Zwar kann man hier Spielereien und Tricks anwenden, die das Lesen interessanter gestalten (z.B.: „Jetzt lesen wir mal gaaanz leise.“, „Jetzt lesen nur die Kinder an der Fensterwand und die anderen hören mal zu und passen auf, ob das gut klappt. Danach wechseln wir.“, „Jetzt lesen wir mal mit ganz tiiiefer Stimme.“ usw.) , doch ein sinnentnehmendes Lesen ist hier logischerweise unmöglich. Die SuS lesen stumpf vor, welche Buchstaben sie erkennen und versuchen diese zu verknüpfen. Bevor ich nun aber zu kritisch klinge: Dieses chorische Lesen hat durchaus seine Berechtigung im Unterricht! Die SuS können durch stetiges Wiederholen lernen, wie einzelne Buchstaben zusammengezogen werden beim Lesen („S“ und „U“ ergibt „Su“), Buchstabenformen können sich so gemerkt auch werden und auch schwache SuS können ohne große Angst im Chor mitlesen (sich durchschummeln). Wer jedoch in den ersten Stunden nur chorisch sinnentleerte Silben lesen lässt, kann bei einigen Schülern das Interesse am Lesen schnell schmälern – das ist zumindest meine Überzeugung. Weiterlesen